Bochum am 29.01: Vortrag für ein Ende der Polizei

Warum wir die Polizei nicht reformieren konnen, weshalb wir Polizei und Staat nur zusammen loswerden werden
und wie gemeinschaftliche Verantwortungsubernahme aussehen kann.

Von Bochum bis nach Minneapolis, von Moskau bis nach Teheran. An den EU-Ausgrenzen oder der Berliner Mauer. Hier könnte jede Ort stehen, weil in jeder Stadt in jedem Dorf und unzähligen andern Orten schon Menschen von der Polizei ermordet, gefoltert, inhaftiert oder angegriffen wurden.

Seit ca. 160 Jahren unterdrückt und terrorisiert die Polizei jene Menschen, die in der gesellschaftlichen Ordnung Niedrigstehen. Und obwohl sie genau mit diesen Auftrag gegründet wurde, nämlich Sklaverei und Kolonialismus aufrechtzuerhalten und Aufstände von Armen zu verhindern, glauben vielen Menschen gerade in Deutschland die Polizei diene den Schutz der allgemeine Bevölkerung oder die Polizei müsse noch nur reformiert werden.

Die Polizei verstehen

In unserem Vortrag sprechen wir darüber wie die Polizei entstanden ist, was ihre Funktion und Struktur ist und warum wir sie eben nicht reformieren können, sondern sie los werden müssen. Klar wird dabei Polizei und Staat hängen untrennbar zusammen. Hinzukommen Kapitalismus, Kolonialismus, Patriarchat und Ableismus.
Wer also die Polizei abschaffen will kann das nur gleichzeitig mit dem Staat tun. Weitere Punkte werden sein: Was für Beispiele des Widerstandes gegen die Polizei gibt es? Auf welche Weisen verteidigen (manche) Linke die Polizei?

Lernen Verantwortung zu übernehmen

Anschließend geht es um Formen von Zusammenleben bei denen Menschen gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen: Wie gehen und gingen Gesellschaften ohne Polizei und Staat mit Konflikten, Übergriffen und äußerer Gewalt um? Was für Möglichkeiten haben wir die Macht der Polizei in unserem Alltag zu schwächen?

Angriff auf Zwölfjährige: Was ist in Bochum passiert? Warum ist es passiert? Was tun nun?

Teil des Vortrages werden auch (jeweils) aktuelle Informationen zu den Angriff der Polizei Mitte November und auf die Zwölfjährige Mund ihre Familie in Bochum in der Nacht vom sein. Dabei wird eingeordnet warum die Polizei so vorgegangen ist und was in einer Gesellschaft ohne Polizei passiert wäre. Außerdem wie wir Menschen vor so etwas in Zukunft schützen können.

Ort und Datum

Der Vortrag findet am 29.01-2028 um 18.00 Uhr (Einlass) im queeren Kulturzentrum Fluid (Große Beckstr. 12) in Bochum statt. Es sind alle Geschlechter und sexuellen Orientierungen willkommen

Abschließende Hinweise

Es ist eine offene Diskussion geben gleichzeitig soll es Raum für Betroffene von Polizei da sein.

Das beinhaltet die Positionierung gegen die Verharmlosung oder Unterstützung „staatssozialistischer/staatskommunistischer“ Diktaturen. Menschen und Gruppen, die entsprechend aktiv sind, sind nicht daher willkommen. Es wird vereinzelt übrigens erwähnt werden, wie es Menschen unter den „sozialistischen“ Polizeien dort ging.

 

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